Kürzungspläne Teilhabe junger Menschen sichern statt einstellen
Ein Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden sieht dramatische Kürzungen vor. Für die dbb jugend ist das das falsche Signal.
„Die Bundesregierung muss die Teilhabe junger Menschen sicherstellen. Wenn die Vorschläge im Arbeitspapier umgesetzt werden, bewirkt das genau das Gegenteil“, machte Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb bundesjugendvertretung, am 22. April deutlich.
„Die aktuellen Diskussionen zur Kinder- und Jugendhilfe zeigen, dass Teilhabeziele und Kostenaspekte immer gemeinsam betrachtet werden müssen. Teilhabe darf keinen Sparmaßnahmen zum Opfer fallen“, betonte Fandrejewski. Stattdessen sollen die Akteurinnen und Akteure vorausschauend und mit Maß handeln: „Die Ausgestaltung zukünftiger Strukturen bewegt sich innerhalb enger finanzieller Rahmenbedingungen bei zugleich bestehenden fachlichen Anforderungen. Vor diesem Hintergrund erscheint eine sachliche und differenzierte Auseinandersetzung mit möglichen Auswirkungen sinnvoll.“
Die dbb jugend begleitet die Debatte mit dem Ziel, Teilhabe junger Menschen und nachhaltigen Mitteleinsatz mitzudenken.



